GAZELLEN-FORUM

Seit Juli 2012 haben wir ein kleines GAZellen-Forum eingerichtet, dass dem Erfahrungsaustausch unter GAZellenfahrern dienen soll. Das Forum ist nicht öffentlich und nur für GAZellenfahrer gedacht. Im Februar 2015 ist das Forum umgezogen, man muss jetzt nicht mehr beiFacebook angemeldet sein. :-)  Ihr habt eine GAZelle und wollt dem Forum beitreten? Registriert euch: HIER ...


DER UMBAU UNSERES GAZ ZUM FERNREISEMOBIL ...

Beim deutschen GAZ-Importeur, dem Autohaus Schelsky, haben wir unsere 4x4-Gazelle im November 2005 als Chassi bestellt. Im Januar 2006 konnten wir sie dann in Thüringen abholen.

Die 3-Punktlagerung haben wir nach unseren Vorstellungen von einem örtlichen Fahrzeugbauer bauen lassen. Von ihm wurde auch der Koffer (von Aluvan), den es als Bausatz in beliebigen Größen gibt, aufgesetzt.

Die restlichen Arbeiten haben wir zum Großteil selbst ausgeführt. Ich habe unseren alten Wohnwagen ausgeschlachtet, und so z.B. die Nasszelle und die Küche dem Koffer angepasst.




Mitte Januar 2006

Die "original" Gazelle (bis auf die AHK)

                 

Die Gazelle wartet auf den Umbau.



Anfang Februar 2006

Der Hilfsrahmen mit 3-Punkt-Lagerung für den Koffer wird gebaut

              

Damit der Koffer beim Verwinden nicht in den Hinterradbereich schwenkt, haben wir die 3-Punkt-Lagerung eigentlich falsch herum drauf bauen lassen. Dadurch sind wir mit dem Koffer mind. 20cm tiefer gekommen. Nachteil: Wenn die Gazelle stark verwindet kann es sein, dass der Koffer noch schräger steht, als das Führerhaus. Vorn ist der Koffer bei normalen Straßenfahrten extra noch mit Spannschlössern befestigt, um die Stabilität zu erhöhen. Diese werden im Gelände heraus genommen.



Anfang Februar 2006

Die Gazelle beim Verwindungstest

              

Ich fahre mit dem rechten Vorderrad und dem linken Hinterrad auf jeweils einen ca. 30cm hohen Holzklotz. Alle Räder haben noch Bodenhaftung. Es stellt sich heraus, dass der Tank noch ein Stück nach unten versetzt werden muss, sonst müsste alles passen. Der vordere Stoßfänger verwindet mit.



Mitte Februar 2006

Der Koffer wird montiert

                 

Der Koffer ist drauf, der Tank tiefer gesetzt. Allerdings ist die Tür statt der bestellten 55cm jetzt 90cm breit. Im Nachhinein gar nicht so schlecht, es ist alles schnell durchgelüftet. Ich konnte auch die Küche draußen zusammenschrauben, sie hat dann durch die Tür gepasst.



Ende Februar / Anfang März 2006

Die Gazelle wird gedämmt

           

Los geht es mit der Dämmung. Wir dämmen in zwei Lagen, erst 3cm und dann noch einmal 2cm. So vermeiden wir Kältebrücken, da die zweite Lage über die Aluminiumprofile geht. Die Fenster und Klappen werden schon gerahmt. Die Arbeiten sind mühsam und sehr zeitaufwendig.



Anfang März 2006

Rückfahrkamera und Solarmodule

     

Die Rückfahrkamera und die Solarmodule (2x85 Watt) werden auf dem Dach befestigt.



Zweite Märzwoche 2006

Dachluken

           

Die zwei Dachluken werden eingebaut, mit der Dämmung sind wir nun endlich fertig.



Mitte März 2006

Fenster, Klappen, Innenverkleidung

                 

                 

Die Innenverkleidung (Pappelsperrholz) kommt so nach und nach an die Wand. Die ersten Fenster, die Serviceklappe für die Thetfort-Toilette und die Tür zum Stauraum werden eingebaut.



Mitte März 2006

Innenverkleidung, Fußboden

                    

Die Innenverkleidung an den Wänden wird fertig. An der Decke haben wir uns kurzfristig für Panele entschieden, da die Sperrholzplatten nicht rechtzeitig geliefert wurden. Im Fußbodenbereich haben wir uns für Extrem-Isolator entschieden, da bei geringerer Materialstärke derselbe Dämmwert wie bei Styrodur erreicht wird. So ist eine Stehhöhe von 1,84m im Koffer gegeben.



Ende März / Anfang April 2006

Küche

     

Die Küchenzelle vom Wohnwagen habe ich umgebaut. Der Kühlschrank ist raus, sämtliche Maße sind geändert, eine andere Spüle und ein anderer Herd sind jetzt integriert. Andere Türverschlüsse habe ich eingebaut, da wir mit den Original-Schnappverschlüssen früher Probleme hatten, weil die Türen während der Fahrt teilweise aufklappten.



Ende März / Anfang April 2006

Nasszelle

     

Die Nasszelle habe ich in der Höhe gekürzt, die Tür ist jetzt rechts angeschlagen. Im Hohlraum unter dem Waschbeckenschrank ist der zweite Wassertank mit 55l integriert, der bis in den Kleiderschrank hinter der Heizung geht.



Ende März / Anfang April 2006

Tisch und Schrank

                 

Der Tisch ist im Schrank integriert. Man kann ihn von 50-100% beliebig weit herausziehen und nutzen. Praktisch, weil so kann man sich auch zu dritt noch im Koffer bewegen. Unten im Schrank ist die Truma-Heizung montiert. Über ein Gebläse kann die Warmluft an vier Stellen im Koffer verteilt werden.



Ende März / Anfang April 2006

Betten

           

Da wir zu dritt sind, schlafen Katja und ich oben, Lena unten auf der Sitzbank. Das vordere Hochbett ist zum Hochklappen, das ganze Bettzeug verschwindet dahinter. Die Lattenroste habe ich passend gemacht, die Matratzen wurden nach Maß gefertigt.
Liegefläche oben: 1,86mx1,20m, Liegefläche unten: 1,86mx0,60m.



Ende März / Anfang April 2006

Technik

              

Im hinteren Stauraum, der von hinten mit einer separaten Klappe zu erreichen ist, befinden sich die Kompressor-Kühlbox, der erste Wassertank mit 60 Litern Inhalt, die Solarbatterie, der Laderegler, der Umformer und der Spannungswandler. Es ist noch genug Platz für Campingtisch und -stühle, sowie andere Sachen. Elf Kästen Bier könnte man problemlos verstauen.



Fortsetzung folgt...