1986 - 1988

  

Mit 16 Jahren zog ich 1986 das erste Mal allein mit dem Fahrrad in die damalige Tschechoslowakei um in den Sommerferien im Altvatergebirge zu zelten. 1987 und 1988 ging es mit Freunden mit dem Simson-Moped S 51 und meiner MZ TS 150 los. Das war dann doch weniger anstrengend, obwohl wir für die reichlich 500 km 17 Stunden unterwegs waren. ;-)



1989

  

Mit meinem 10 Jahre alten Trabi ging es dann schon weiter von zu Hause weg. Mein bester Freund war dabei und so ging es wieder in die Tschechoslowakei und diesmal weiter nach Ungarn. Nach der Wende wurde aus dem Trabi ein Cabrio, bevor er in Kleinteile zerlegt und entsorgt wurde.




1990 -1991

  

Ich lerne Katja kennen. Mit dem Motorrad und mehreren Opel Rekord`s und Manta`s zieht es uns vorerst weiter nach Tschechien, in die Slowakei, sowie nach Ungarn.




1992 bis 1993

  

Wir gönnen uns den "Luxus" eines alten Bastei DDR-Wohnwagens. Ohne Wohnwagen fahren wir erstmals ins "nichtsozialistische Ausland", es geht nach Schweden und Finnland. In Finnland mieten wir eine einsame Hütte an einem See, mit Außentoilette, ohne Strom und Wasser aus dem Brunnen. Es gibt aber eine Sauna und ein Ruderboot.




1994 bis 1998

  

Der alte Bastei-Wohnwagen wird durch einen Knaus Sunshine ersetzt. Aus dem Opel Rekord wird erst ein VW Passat und dann ein Seat Toledo. Wir merken langsam, dass wir um zu schönen Stellplätzen zu gelangen, ein Allradfahrzeug brauchen. So kaufen wir uns einen Opel Frontera.




1999 bis 2002

  

Mit Kind und Hund wird es im Opel Frontera zu eng. Wir kaufen einen SSang Yong Musso, in dem wir mehr Platz haben. Unterwegs sind wir in diesen Jahren in Kroatien (Istrien) und in ganz Griechenland. Mit dem Wohnwagen hinten dran stoßen wir bei Geländefahrten an unsere Grenzen. Eine andere Lösung muss her.




2003 bis 2004

  

Auf unseren großen Touren im Sommer sind wir jetzt mit unserem Eigenbau-Dachzelt unterwegs. Es ist schön groß, aber schwer. Wir fahren in die Türkei, bis hin zur iranischen Grenze. In der kalten Jahreszeit sind wir weiter mit Wohnwagen unterwegs.




2005

  

Dachzelt rauf und runter, das ist doch anstrengend. Ich säge ein Stück Dach aus dem Musso heraus und er bekommt ein Aufstelldach. Auch innen wird ausgebaut, damit er eine Wohnmobilzulassung erhält. Es geht in die Ukraine, bis auf die Halbinsel Krim und nach Rumänien. Den halben Urlaub regnet es und wir merken, dass diese Lösung auf Grund des Platzes für uns 3 auch nicht optimal ist.




2006 bis 2017

  

Der Ssang Yong Musso und den Wohnwagen verkaufen wir und holen uns eine russische GAZ GAZelle. Als Fahrgestell bestellt, bauen wir sie selber zum Wohnmobil aus. Jetzt können wir offroad, Sommer wie Winter mit dem gleichen Fahrzeug unterwegs sein und haben bei schlechtem Wetter ausreichend Bewegungsfreiheit im Wohnkoffer. Wir bereisen uns schon bekannte, aber auch neue Länder wie Polen, Litauen, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Albanien.




2014 bis 2017

  

Unser Alltagsfahrzeug, der VW T4 wird zum Reisemobil umgebaut. Leider hat er kein Allradantrieb. Aber mit "ordentlichen" Winterreifen und unserer Höherlegung geht schon was im Gelände. Unsere Tochter kommt nicht mehr mit auf Tour. Der Platz im T4 reicht uns aus. Wir sind schneller und spritsparender unterwegs und sparen bei den Fährkosten. Es geht 3 Mal nach Marokko und auf eine Südosteuropa-Tour. In der kälteren Jahreszeit sind wir weiter mit unserer GAZ GAZelle unterwegs.




2018 bis ...

  

Seit 2018 sind wir mit unserem Mercedes Sprinter 4x4 mit einem Oberaigner ZG4 Umbau unterwegs. Das heißt wir haben Allradantrieb mit Untersetzung, eine Mitteldifferenzialsperre und hinten eine Quersperre. Wir haben den Sprinter selbst zum Fernreisemobil ausgebaut. Im Oktober war es dann endlich soweit und wir starteten unsere erste große Reise nach Marokko.